Kleine Münsterländer "vom Kreutz Hof"
Kleine Münsterländer "vom Kreutz Hof"

Wie alles Begann

Mein Großvater (links) mit unserer ersten Setter Hündin 1961

 

 

Der Grundstein für meine Passion, für die Jagd und Hund, wurde früh gelegt, - ja vielleicht sogar vererbt.

Ich bin im landwirtschaftlichen Betrieb meiner Großeltern aufgewachsen und habe die Jagdpassion von meinem Großvater und meiner Mutter übernommen. Schon als Kind gab es für mich nichts Schöneres, wie den Tag, mit den Hunden meines Großvaters, in der Natur zu verbringen. Hunde waren meine stetigen Begleiter. Und schon früh habe ich gelernt, dass die Jagd mit Hund nicht nur ein besonderes Erlebnis ist, sondern eine Symbiose der besonderen Art darstellt.

 

Angefangen hat alles mit Englisch Settern, die in unserem Haus schon seit Mitte der 50er Jahre meine Familie in unserem Niederwildrevier begleiteten. Nicht nur mein Großvater, sondern auch meine Mutter und ich waren bzw. sind von dem Charme der Engländer begeistert,  - infiziert. Und so kam es, dass mein erster eigener Hund, ein Englisch Setter Rüde aus eigener Zucht, mich vom ersten Tag meines Jägerlebens, über 10 Jahre begleitete.

 

 

 

Blick von meinem lieblings Hochsitz im heimischen Revier auf die "Heide"

Aber die Zeiten ändern sich und schon längst haben Klimawandel und intensive Landwirtschaft, aber auch der Ausbau des Straßennetzes, die Niederwildbestände in unserem Revier rapide schwinden lassen. Bedingungen die für einen Setter und dessen Arbeitsweise ideal wären gibt es schon lange nicht mehr. Rehwild, das vorher seltner Gast war, stellte sich nach und nach als Standwild ein und mittlerweile auch Schwarzwild. Auch die unmittelbare Nähe zum Pfälzer Wald führte mich auf Jagden, bei denen hauptsächlich die Bejagung von Schwarzwild, aber auch von Rotwild, im Vordergrund stehen. 

 

Nach dem ich meinen Rüden in die ewigien Jagdgründe habe gehen lassen müssen, stellte sich mir die Frage: was nun?

Die veränderten jagdlichen Begebenheiten verlangten nach einem intelligenten, ausdauernden, passionierten "Universalhund", der ein zuverlässiger verlorenbringer ist aber auch keine Angst hat und clever am Schwarzwild jagt und zudem eine gewisse Körpergröße nicht überschreiten sollte.

 

Die logische Konzequenz aus diesen Überlegungen ließen nur einen Schluss zu: Ohne Hund geht es nicht und der nächste wird ein Kleiner Münsterländer!

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© Julia Haußler